Faschingsgesellschaft Flintsbach Fischbach

seit 1889

Fasching 1981

Präsident Max Dirl

Prinz: Hermann Ableitner - Prinzessin: Sabine Hackl

Hermann l. vom Hoambichi

Motto: Schottisch

Jeder Schotte wäre, ganz wider seiner Natur, sofort aus dem Rock gekippt, hätte er den Schwaigersaal dieses Faschings gesehn. So sehr hatte sich die Faschingshochburg in die schottischen Highlands verwandelt. Auf ein Kommando des Präsidenten Max Dirl lüftete der Elferrat das Geheimniss was ein echter Schotte drunter trägt.

Die Elferäte präsentierten ihr Hinterteil in mit weiß-blauen Rauten verzierten Unterhosen. Dieser Gag sorgte für viel Gelächter im Publikum. Ein weiterer Höhepunkt war, wie immer, der Faschingzug. Höhepunkt des Zuges war der Prinzenwaagen, von Franz Gutmann zum Monster von Loch Ness präpariert. Dieses Monster wurde anschließend vom Gasthof Tatzelwurm gekauft. Von der Lieferung ist überliefert, dass sich die Flintsbacher Spinner diese Gelegenheit auf eine Feier nicht nehmen ließen.

Fasching 1979

Präsident Max Dirl

Prinz: Peter Ralser - Prinzessin: Kathi Lechner

Peter ll. von Starfingen

Motto: Königlich Bayrisch

Die Begeisterung des närrischen Volkes war enorm, als Elferrat, Garde und Prinzenpaar in schneidigen Uniformen in den festlich dekorierten Schwaigersaal einmarschierten. Nach 15-jähriger Tätigkeit übergab Martin Goldes nach einer Ansprache in gewohnter Manier an Georg Krapfl. Langanhaltender Beifall ehrte dieses Genie des Humors und der Heiterkeit. Ein großer Erfolg war der erstmalige Besuch des Stadt - und Landballs in der Inntalhalle in Rosenheim. Die Flintsbacher bekamen den weitaus größten Applaus der 2500 Gäste.

Die Faschingsgesellschaft 1979

hinten von links: Karrer Christl,Weiß Elisabeth, Strein Barbera, Ralser Sabine, Meier Christl zweite Reihe von links: Lechner Martina, Antretter Elisabeth, Pappenberger Karin, Denk Annelies, Rauscher Elisabeth, Hackl Sabine, Goldes Barbara, Hawlik Maria vorne von links: Schweinsteiger Ernst, Köberl Ludwig, Klostermeier Andreas, Dirl Max, Ralser Peter, Kuchler Käthe, Oberpaul Martin, Krapfl Georg, Berthaler Hans, Ableitner Hermann, Obermayer Hausl, Lagler Sepp, Bohne Thomas, Schön Ferdinand

Fasching 1977

Präsident Max Dirl

Prinz: Andreas Klostermaier - Prinzessin: Klara Klostermaier

Andres l. Graf von Walefsky und Klara l. von Bartholomä

Motto: Ungarische Husaren

Einige feurige Ballnächte erlebten die Spinner in dieser Faschingssaison. Prinz Andreas Klostermaier erwählte seine Cousine Klara zur Prinzessin und bei ihrer Krönung wusste der altbewährte Hofmarschall Martin Goldes die Zuhörer mit seinen Anekdoten und Wortspitzen zu fesseln und ihre Lachmuskeln zu strapazieren. Da das Landratsamt die alte Faschingszugroute nicht genehmigte wurde, der Gaudiwurm erstmals auf der heutigen Zugstrecke rund um die Kirche abgehalten. Dies tat dem Erfolg der Traditionsveranstaltung jedoch keinen Abruch. Da der Dannersaal frisch renoviert war, konnte die Zeremonie nicht mehr dort abgehalten werden. Jeder der einmal ein Flintsbacher Prinzenbegräbniss gesehen hat weiß, dass nach diesem Ritual wieder eine Renovierung fällig gewesen wäre. Deshalb zog gegen Mitternacht ein Fackelzug zum Kuchlerbauern wo der scheidende Prinz aufgebahrt wurde. Präsi Max Dirl beerdigte ihn standesgemäß mit den „Noagaln“ des vorangegangen Balls und mit ihm den Fasching 1977.

Fasching 1975

Präsident Max Dirl

Prinz: Ludwig Köberl- Prinzessin: Eva Mattern

Prinz Ludwig l. Don von Schiedo und Eva l. Dona von Hartlieb

Motto: Mexiko

In diesem Fasching entführte die Faschingsgesellschaft die Faschingsspinner vom brechend vollen Schwaigersaal nach Mexiko. Ludwig Köberl und Eva Mattern tanzten zu mexikanischen Rythmen und spätestens beim Gardeauftritt zu „Fiesta, Fiesta Mexicana“ glaubte jeder in Mexiko zu sein. 6000 Besucher bestaunten bei schönstem Wetter den Faschingszug und am Kehraus beim Dannerwirt heizten die „Sensenschmiedbuam“ die Faschingsstimmung ein letztes mal an. Aber irgendwann war es dann doch soweit. Präsident Max Dirl höchstpersönlich begrub Don Schmiedo unter dem Gejammer der Prinzessin und der Gardemädchen.

Fasching 1973

Präsident Max Dirl

Prinz: Hausl Obermayer - Prinzessin: Sylvia Laihartinger

Prinz Hausl ll. von Mojanien und

Motto: Französische Musketiere

Der festlich dekorierte Schwaigersaal bebte unter dem Applaus der Faschingsspinner, als die Garde, der Elferrat und das Prinzenpaar als Musketiere den Raum betraten. Nach den Ordensverleihungen enthüllte Hofmarschall Martin Goldes zur Überraschung der Ballbesucher das neue Wappen der Faschingsgesellschaft. Herr Pritzl hatte es nach den Vorschlägen des Faschingskomitees gestaltet. Den Abschluß des offiziellen Teils bildete die „zackigste“ Garde aller Zeiten, wie es dem Schriftführerbuch zu entnehmen ist. Wann der inoffizielle Teil des Balls endete ist nicht überliefert.

Fasching 1971

Präsident Max Dirl

Prinz: Rudi Drexler - Prinzessin: Maria Antretter

Prinz Rudi L. von Draxlingen und Maria ll. von der Hofburg zu Antritt

Motto: Russische Kosaken

Bei der Auftaktversammlung am 05. Januar 1971 legt Präsident Werner Rauscher zusammen mit 8 Elferräten sein Amt nieder. Als Nachfolger wurde vom scheidenden Präsi Max Dirl vorgeschlagen. Dieser wurde einstimmig von der Versammlung gewählt. Ein Ereignis des Faschings 1971 halt bis heute nach: Als eine eigene Faschingsparole für den Flintsbacher Fasching gesucht wurde, prägte Hofmarschall Martin Goldes in der Elferratssitzung vom 22. Januar um 23.19 Uhr den bis heute legendären Ruf: „Fasching bleib do!!!“

Getreu dem neuen Motto wurde dieser Fasching gelebt. Beim Eröffnungsball und Krönungsball begeisterten Prinzenpaar und Garde die zahlreich erschienenen Maschkera. Nachdem die Bälle ein voller Erfolg wurden, überschwemmten Präsident und Gardechef Michael Schwaiger ihr Lampenfieber in der Bar. Bis zum Morgengrauen eines jeden Faschingsballs ertönte das neue Motto: Fasching bleib do!!!

Das Wappen der Faschingsgesellschaft

Fasching 1969

Präsident Werner Rauscher

Prinz: Max Dirl - Prinzessin: Beate Baumgartner

Max l. von Django und Beate l. von

Motto: Spanische Torreros

Nach der Auftaktversammlung mit der Wahl des Elferrates und der Führungsriege folgte der Sportlerball des ASV beim Dannerwirt und nach dem Eröffnungsball in der Turnhalle Fischbach wurde das Herrscherpaar Max l. und Beate l. am 08. Februar beim Krönungsball feierlich in Amt und Würden gesetzt. Nach einigen Tänzen war die Spannung im, zur Stierkampfarena umfunktionierten Schwaigersaal ins Unermessliche gestiegen und als der Hofstaat Einzug hielt, entlud sie sich in tossendem Applaus. Angeführt von einem Trommlercorps marschierten Präsident, Hofmarschall und der Elferat paarweise mit den Gardemädchen ein. Als das Prinzenpaar als spanische Edelleute den Saal betrat, waren die Flintsbacher Faschingsspinner endgültig außer Rand und Band. Nach einem rundum gelungenen Faschingszug musste aber auch dieser Fasching irgendwann zu Ende gehen. Am 18. Februar wurde Prinz Max l. im Beisein seiner trauernden Prinzessin Beate l. feierlich begraben.

Fasching 1967

Präsident Werner Rauscher

Prinz: Ernst Schweinsteiger - Prinzessin: Cilla Matheis

Ernst l. Graf von und zu Dannerburg

Motto: Dammische Ritter

Nachdem Franz Gutmann den Schwaigersaal zum Rittersaal umgestaltet hatte, konnte das Prinzenpaar beim Krönungsball standesgemäß Hof halten. Hofmarschall Martin Goldes brachte mit seinem unvergleichlichen Humor die Stimmung auf den Siedepunkt und die Musikkapelle Flintsbach tat ihr übriges um den Krönungsball bis weit in die Nacht hinein zu einem unvergesslichen Abend zu machen.

Hofmarschall Martin Goldes in seinem

Fasching 1965

Präsident Werner Rauscher

Prinz: Werner Kecht - Prinzessin: Annemarie Ganslgruber

Präsident Werner Rauscher krönt Prinz Werner l. von Salvatorien und Prinzessin Annermarie l.

Motto: Arabische Ölscheichs

In diesem Fasching war der Streit zwischen Fischbach und Flintsbach endlich beigelegt und so waren wieder zahlreiche Fischbecker Faschingsspinner beim gutbesuchten Krönungsball anwesend. Da man sich mehr Zuschauer erhoffte, wurde der Faschingszug auf den Faschingssonntag verlegt. 250 Spinner auf den Wägen sorgten für eine ausgelassene Stimmung und der Faschingszug wurde ein voller Erfolg.

Fasching 1963

Präsident Werner Rauscher

Prinz: Hausl Schwaiger - Prinzessin: Brigitte Spitzer

Hausl l. von

Motto: Rom

Nachdem 1961 erstmals eine Garde auftrat, wurde der Flintsbacher Fasching 1963 erstmals unter ein Motto gestellt. Das Motto dieser Saison sollte Römer sein, daher erschien der Prinz als Cäsar und der Elferrat als Gladiatoren. Da sich der Streit zwischen den Ortsteilen noch nicht gelegt hatte, blieben die Fischbacher auch diesem Fasching fern und der Faschingszug begann erst ab der Windschnur. Ein zünftiger Kehraus mit Prinzenbegräbnis beendete auch den Fasching 1963.

Termine

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